WRONGBROTHERS INC. | ISS HOPE
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INTERNATIONAL SPACE STATION (ISS) HOPE / GALLEY & HOST LAB
Zwei 20-Fuss Schiffscontainer mit einer eingebauten, funktionalen Bordküche (galley).
ISS HOPE / Galley & Host Lab ist ein Buttom-up Projekt mit einer langfristigen Vision: Die Anfangsinvestition führt zu einem essentiellen Modul, das sowohl beständig als auch mobil bleibt. Nach der Manifesta 11 in Zürich wird der Container im Sinne des ISS HOPE Konzepts weitergenutzt: Als Feuer- und Kochstelle für 30-40 Personen und als Forschungsanlage, Versuchs-Plattform, Friedensprojekt, Bekenntnis zu umweltverträglichen, fairen und zukunftsstabilen Standards.
Die initiale Mission der ISS HOPE gründet auf einer Zusammenarbeit mit dem BIO-Restaurant Tusheng Shiguan aus Kunming (China), der Partnerstadt von Zürich. Die chinesischen Projektpartner_innen sind Pioniere einer boomenden chinesischen Öko- und Bio-Bewegung und verarbeiten biologische Lebensmittel, welche regional in umliegenden Dörfern angebaut werden. Sie sind proaktiv auf der Suche nach neuen biologischen Produzent_innen und forschen nach alten Rezepten und Zubereitungsweisen. Von den Dampfbroten bis zum Tofu wird in Kunming als dann auch in Zürich vieles selber hergestellt und als Kultur an die Mitarbeitenden weitervermittelt. Die ISS HOPE an der Europaallee in Zürich wird im Rahmen der Städtepartnerschaft persönliche und direkte Kontakte mit Menschen aus Kunming ermöglichen und damit auch neue Sichtweisen auf Aspekte der Gegenwartskultur in China fördern.
ISS HOPE verpflegt während der Manifesta 2016 als funktionsfähige Kantine Besucher_innen der Anlage und der Ausstellungen. Eine Diskurs- und Druckplattform sowie weitere anschlussfähige Module sollen sich an die Station andocken. Dieses Setting führt zu einem offenen Labor für künstlerische, gesellschaftliche und visionäre Forschung & Praxis. Nach der Manifesta 11 soll ISS HOPE eine Reise um die Welt aufnehmen, um in unterschiedlichsten Räumen als seismografisches Gerät Bewegungen, Aktivitäten und Initiativen aufzuzeichnen. So entsteht das ISS HOPE ARCHIV, welches als Open-Source Quelle und auch als analoger Freihandbestand mit dem Projekt reisen und wachsen wird.

 

 

 

 

Kunstbulletin Fokus /9.2016

Die Hoffnung stirbt zuletzt: Die Wrongbrothers, der Künstler Patrick Hari und der Autor Christoph Elias Meier, lassen diesen Sommer als Parallel Event der Manifesta 11 die Raumstation ISS Hope in der Zürcher Europa­allee landen. Zentrales Element ist die Galley, die Bordküche, in der Koch­assembleure des Bio-Restaurants Tusheng Shiguan aus dem chinesischen Kunming agieren. Ein Gespräch über Landemanöver, Andockversuche und die Frage, ob die Manifesta 11 eher Mutterschiff ist – oder doch Death Star.

Wrongbrothers – Eine Raumstation namens Hoffnung

von: Daniel Morgenthaler

 

 

Morgenthaler: Mal abgesehen von einigen Gewittern, die das Plastikdach strapaziert haben: War die Landung der ISS Hope weich oder hart?

Wrongbrothers: Sie war beides. Hart, weil das Bio-Restaurant im chinesischen Kunming, aus dem die Kochperformer/innen der Galley der ISS Hope stammen, ein schwieriges erstes Halbjahr 2016 erlebte. Darum konnten weniger Leute als geplant nach Zürich kommen und wir mussten mehr eigene Arbeit in das Projekt stecken. Das heisst auch, dass wir Elemente wie die «Speaker’s Corner» hinten anstellen mussten: Diese ist nicht als Schreiveranstaltung angedacht. Vielmehr sollen die Beiträge, die wahrscheinlich in einer Kabine gesprochen werden, aufgenommen und über eine digitale Plattform verbreitet werden. Sie werden archiviert, aber nicht sortiert.

Morgenthaler: Und was war weich an der Landung? Die Europaallee, die ihr als Standort ausgesucht habt, gilt als hartes Gentrifizierungspflaster…

Wrongbrothers: Wir setzen auf Inklusion statt Exklusion. Nach der Landnahme auf dem Gustav-Gull-Platz wollten wir erreichen, dass man sich in der ISS Hope fühlt, als fände man Zugang zu einer Familie, die um eine zeitgenössische Feuerstelle sitzt. Das geht auch an diesem Quartier nicht spurlos vorbei. Zudem spricht sich in der näheren und weiteren Umgebung herum, was wir bieten können, der Kreis wächst. Und auch der Name der Raumstation hat sich als türöffnend erwiesen.

Morgenthaler: Angesichts der Weltlage könnte man ja die «Hope» auch verlieren…

Wrongbrothers: Hoffnung hat etwas Integrierendes, etwas Verbindendes – aber auch etwas Gelassenes.

Morgenthaler: Inwiefern profitiert ihr mit dem Projekt vom Mutterschiff Manifesta? Es wird, gerade unter den Betreiberinnen und Betreibern von Parallel Events, diskutiert, inwiefern es Sinn macht, an ein solches Kunstgrossereignis, das viel Aufmerksamkeit bindet, zusätzlich noch mit lokalen Projekten anzudocken.

Mutterschiff Manifesta

Wrongbrothers: Die signaletische Anbindung an die Manifesta könnte auf jeden Fall besser sein. Aber wir hätten das Projekt nicht lanciert, wenn sich uns nicht durch die Ausschreibung für die Parallel Events die Gelegenheit geboten hätte, es zu konkretisieren und – nach der Zusage der Manifesta-Jury und unterstützt durch eine Crowdfunding-Kampagne – auch zu realisieren.

Morgenthaler: Es ist erklärtes Ziel der Manifesta, nicht als UFO in einer Stadt zu landen, sondern – etwa mit Vermittlungsbemühungen oder in Zürich auch mit einem sehr offenen und nahbaren Thema, der Arbeit – in die Stadtstruktur überzugehen. Dann ist die Biennale für euch tatsächlich mehr Mutterschiff als Death Star?

Wrongbrothers: Wir sind nicht anti-Manifesta. Wir waren schon lange mit der Idee der ISS Hope schwanger gegangen, brauchten die Biennale aber als Geburtshelferin. Eigentlich treiben wir das kuratorische Prinzip Christian Jankowskis, die Zusammenarbeit zwischen Künstler/innen und ihren Hosts, zwischen Trivialkultur und Hochkultur quasi, noch ein wenig weiter: indem wir als Hosts der chinesischen Partner/innen fungieren und uns einer Berufsrealität stellen.

Morgenthaler: Ihr verkauft ja auf der ISS Hope auch Merchandise mit dem Logo der Raumstation. Ihr macht also auch etwas für «euer Money», wie es der Haupttitel der Manifesta – «What People Do for Money» – anspricht…

Wrongbrothers: Wir haben diesbezüglich keine grossen Ambitionen und arbeiten wenig resultatorientiert. Wir möchten unser Projekt auch nicht als weiteres Zürcher Pop-up-Restaurant verstanden wissen. Es ist eher eine anthropographische Versuchsanlage. Wir wollen kein Ziel erreichen, sondern öffnen den Raum und schauen, was sich darin finden lässt. Wir möchten uns so verhalten, wie ein Kind, das einfach auf einer Wiese herumläuft und sich eine Beschäftigung sucht.

Morgenthaler: Würdet ihr die ISS Hope entsprechend als einen Ort künstlerischer Forschung beschreiben? Oder in welcher Tradition seht ihr euch? Gemeinsam essen als künstlerische Strategie hat auch schon eine gewisse Geschichte, zum Beispiel mit Rirkrit Tiravanija.

Wrongbrothers: Wir verstehen die ISS Hope als Forschungsstation. Wir halten uns aber auch immer wieder das grundlegendste Forschungsdilemma vor Augen: Wenn man nach einem Hecht fischt, fängt man einen Hecht. Wir wollen weniger finden als vielmehr suchen. Ohne grosse Ambitionen. Und vielleicht ist die ISS Hope weniger ein Projekt der bildenden Kunst als vielmehr ein Laientheater. Wir spielen auf dieser Bühne Theater mit Dingen aus dem Alltag, mit Dingen aus einem anderen Kontext. Wir tun alle so, als ob. Unsere Partner/innen aus Kunming sehen wir auch nicht als Köchinnen oder Köche, sondern als Kochperformer/innen. Oder als Assembleure. Sie lassen aus verschiedenen Elementen etwas Neues entstehen. Und jeder Assembleur macht aus denselben Zutaten etwas anderes.

Morgenthaler: Trotz aller Ziellosigkeit – ist die ISS Hope doch auf Kurs?

Wrongbrothers: Wir denken schon. Es gibt aber auch noch viel zu tun. So möchten wir es unseren chinesischen Kooperateurinnen ermöglichen, sich hier in der Schweiz zu vernetzen. Gerade was gewisse Food- und Ökotrends betrifft, nimmt die Schweiz eine Art Vorreiterrolle ein. Unsere Partner/innen interessiert etwa, wie hiesige Initiativen, welche die Wege zwischen Produzent und Konsument verkürzen, funktionieren. Wir haben schon Bauern besucht, die so arbeiten, und möchten das in den nächsten Wochen weiter tun. Die Betreiber/innen des Bio-Restaurants in Kunming prüfen dann, inwiefern sich solche Prinzipien auch auf den chinesischen Kontext anwenden lassen. Und wer weiss, vielleicht lässt sich über diese Verbindung auch ein weiterer Kommunikationskanal zwischen den Partnerstädten Kunming und Zürich etablieren.

Open-Source-Philosophie

Morgenthaler: Reist die Raumstation auch nach Kunming?

Wrongbrothers: Vielleicht. Die Zürcher Episode ist ein Anfang. Danach soll die ISS Hope weiterziehen, vielleicht wird sie in einem Flüchtlingslager eingesetzt oder wo immer sie gebraucht wird. Das ist aber weniger ein Franchise-Konzept, sondern folgt eher einer Open-Source-Philosophie. Wir lassen die Hope los.

Morgenthaler: Christoph, welche Erfahrungen bringst du als Schreibender und Mitbegründer der Zürcher Foodcoop TOR14 ins Projekt ein?

Meier: Das TOR14 war im übertragenen Sinn auch schon ein ziemliches Schiff – und es gefällt mir irgendwie, dass die Hope jetzt noch buchstäblicher eins ist. Und trotzdem ist sie etwas ganz anderes, sie entwickelt, wie ein Kind, langsam ihre eigene Sprache, eigene Metaphern, bringt Leute mit ähnlichen Ideen zusammen, generiert Partizipation. Im Gegensatz zum TOR14 haben wir hier aber noch zusätzliche, produktive Schwierigkeiten eingebaut, zum Beispiel mit den Kulturdifferenzen.

Morgenthaler: Und du, Patrick, kannst du danach einfach wieder Kunst machen?

Hari: Ich habe mir ehrlich gesagt auch schon überlegt, ob ich danach einfach wieder ins Atelier gehen und an meinen eigenen Projekten weiterarbeiten kann. Die Hope ist der Abschluss eines Kapitels, das vielleicht in Kunming, während meines Aufenthalts im Atelier der Stadt Zürich, seinen Anfang genommen hat. Das noch junge Bio-Restaurant unserer beteiligten Freunde war gleich neben dem Atelier. Und weil ich dort vor allem Werke realisiert habe, die an Lüftungssysteme erinnern, haben mich die Restaurantbetreiber/innen um Rat und Hilfe beim Einbauen der Lüftung im Lokal gefragt. Ich konnte ihnen natürlich nur zum Teil helfen…

Morgenthaler: Ist die Hope vielleicht die Utopie, die deine oft dystopisch anmutenden Arbeiten im Ausstellungsraum dialektisch ergänzt?

Hari: Mich interessiert es momentan jedenfalls wenig, mich einfach auf die Definitionsmacht des Ausstellungsraums zu verlassen. Ich bin überzeugt, dass immer etwas überwunden werden muss – darin siehst du vielleicht das Dystopische an meiner Arbeit – damit neue Formen entstehen können. Wir finden keine neuen Formen, wenn wir nicht offen sind dafür.

Meier: Das ist wieder das Hechtproblem.

Daniel Morgenthaler, Zürich, Kunstkritiker und Kurator am Helmhaus Zürich. dani_moergi@hotmail.com

 

 

 

希望不死:威龙兄弟( Die Wrongbrothers):
艺术家帕特里克 哈里 (Patrick Hari )和文案克里斯朵夫 E 迈尔 (Christoph Elias Meier )今年夏天在欧洲当代艺术双年展 ( Manifesta 11)展期同时进行了同步活动。
他们让国际太空站希望号(ISS Hope)
降落在苏黎世的购物中心Europaalle。
活动中最重要的部分是厨房,
来自中国昆明有机餐馆土生食馆的工作人员
在此登場演出。
以下是一場關於登陸演習、停靠試驗的對話以及  探討歐洲當代藝術雙年展究竟是母艦-或者是死星 (Death Star)。

威龙兄弟(Wrongbrothers )– 以「希望」为名的太空站
作者: 丹尼爾摩根塔拉(Daniel Morgenthaler)

摩根塔拉:除了因为几场雷雨让顶篷受了些损坏,国际太空站希望号(ISS Hope )的降落算是平稳还是颠簸?

威龙兄弟:都有。颠簸,因为国际太空站希望号(ISS Hope)从中国昆明有机餐馆请来的烹饪演出者在2016年前半年遭遇了一些困难。能来苏黎世的人数比我们预计的少,导致我们执行计划时很多工作必须自己来。也就是说,譬如 《演说者之角(Speaker‘s Corner)》的部分我们必须移到后面:这个部分我们不是要当成吼叫活动,而是要把那些可能在客舱讨论过的结果记录下来,再藉由一个数字平台传播出去。只是存档但是不作整理分类。

摩根塔拉:降落平稳的部分呢?你们选择的据点:购物中心Europaalle算是贵族化地段… 

威龙兄弟:我们寄望包容而非排斥。在攻下古斯塔夫古尔广场之后我们希望人们在希望号能够感觉像加入了一个围坐在现代炉灶前的家庭。这对这附近也有一些的影响,而且远近大家口耳相传我们能够提供什么,圈子越来越大。太空站的名字也确实为我们开启大门。 

摩根塔拉:面对当今世界局势,人有可能失去《希望》 …

威龙兄弟:希望意味着整合 、连结-但是也包含沉着自若。

摩根塔拉:你们从母舰艺术双年展得到多大程度的效益?周边活动的主事者正在讨论这个问题,像这样众所瞩目的大型的艺术活动,额外再和在地活动连结是否有意义? 

母舰艺术双年展

威龙兄弟: 和母舰艺术双年展的信号连结绝对可以更好。但是我们如果不是有平行活动的招标给我们这个机会我们也不会发布这个计划,在艺术双年展评审委员会审核通过之后接着具体规划,最后以群众募资的方式筹得资金完成活动。

摩根塔拉:欧洲艺术双年展言明它的目标不是像降落在一个城市的不明飞行物,而是希望努力传达一个议题,譬如在苏黎世也是藉由一个非常开放、平易近人的主题-工作,转而进入城市结构。如此说来,双年展对你们而言的确更像母舰而非死星? 

威龙兄弟:我们并不是反双年展。国际太空站希望号(ISS Hope)这个构想我们已经孕育很久了,我们需要双年展帮我们接生。其实我们是遵照克里斯坦扬可夫斯基(Christian Jankowski)的策展原则。艺术家和他们的主人之间的合作,就像大众文化和高雅文化,再进一步:藉由作为中国合作伙伴的东道主同时我们也面对一个职业的真相。

摩根塔拉:你们也在太空站希望号贩卖有太空站商标的商品,换句话你们也挣一些「你们的钱」,切合双年展的主题-人们如何挣钱-…

威龙兄弟:关于这个主题我们并没有什么雄心大志,我们的工作不太以结果为导向 。我们也不希望我们的活动被视为是一个新的苏黎世快闪餐馆。它更像是一个人类图学的实验场所。我们没有要达成一个特定的目标,而是开启一个空间,然后看看在里面会发生什么事。我们想要像在草地上四处走找好玩的事做的小孩子一样。

摩根塔拉:所以你们希望把希望号形容成进行艺术研究的地方?或者你们以什么样的传统看待自己?把共同进餐当作艺术策略也已经有一定的历史了,譬如,里克力·提拉瓦尼( Rirkrit Tiravanija)。

太空站 ISS Hope, 地图, 2016

 

威龙兄弟:我们把希望号视为研究站。但是我们也始终不忘最基本的研究困境:如果你想捕梭子鱼,捕到的就是梭子鱼。我们想要的是寻找而不一定要找到。我们没有野心。而且也许希望号要说是艺术活动不如说是素人剧场。我们在剧场舞台上利用一些来自不同背景的东西演出日常生活,我们在扮演。我们也不把来自昆明的合作伙伴看作是厨师,而是视为烹饪表演者, 或者组装师,他们利用不同的元素组合出新的东西。每个组装师用的成分虽然相同但是成品还是有差异。

摩根塔拉:纵使没有目标,但是希望号还是在轨道上?

威龙兄弟:我们是这么认为。可是还是有很多必须做的事,譬如我们希望能够让我们的合作伙伴在瑞士能建立一些关系。尤其是在食品环保趋势这一方面,瑞士可以算是开路先锋。我们的伙伴感兴趣的是哪些在地的自发行动有效,如何缩短产销之间的管道等。我们已经拜访了一些这样做的农夫,接下来几个星期我们希望继续。然后昆明有机餐馆的工作人员可以试验那些原则能否适合中国的国情,以及能实行的程度。谁知道,也许透过这样的连结苏黎世和昆明两姐妹市之间能够建立新的沟通管道 。
资源开放哲学
摩根塔拉:太空站也会飞行到昆明吗?
威龙兄弟:也许。苏黎世只是一个开始。接下来国际太空站希望号将继续往前,也许可以设立在难民营里或者任何需要的地方。但是这不是特许经营的想法,而是根据资源开放哲学。我们让希望号自由飞行。 

摩根塔拉:克里斯朵夫,作为苏黎世 Foodcoop TOR14的文案和共同发起人,你提供了这个活动哪些经验?
迈尔: 就象征意义来说TOR14也是一艘太空船,现在希望号更像是,不管怎么说我都觉得很高兴。尽管如此,它还是完全不一样,它像一个小孩在成长,慢慢地它会有自己的语言,自己的隐喻,会聚集有类似想法的人,促成大家的参与。不同于TOR14,在这里我们放进了额外的、创造性的难度,譬如文化差异。
摩根塔拉:那你呢? 帕特里克,这个活动结束之后,你能够直接继续艺术创作吗?
哈里:老实说我也已经想过,我是不是可以这么简单就回工作室继续 我自己原本的创作计划。希望号是一章的结束,这一章也许当我在苏黎世市的工作室创作时,在昆明就已经开始了。我们参与的伙伴新开的有机餐馆就在我工作室的旁边。 我在那里完成的一些作品容易让人想到通风系统,餐馆经营者于是问了我一些在店里安装通风设备的问题, 我当然也只能帮他们一部分的忙… 

摩根塔拉:希望号有没有可能是一个乌托邦,辩证补充了你经常在展厅中所展示的反乌托邦作品?
哈里:总之目前我不太在乎是否信任展厅的定义。我相信,有些东西必须不断地被克服-也许你在我作品中看到反乌托邦的意象-但是克服之后新的形式才有可能产生 。我们如果不能对新东西开放心灵,就找不到新的形式。

迈尔:这又是梭子鱼的问题了。

 

 

篷子下的国际太空站希望号(ISS Hope), 苏黎世购物中心Europaallee, 2016, 结构外观